USA: Flugzeugträger, Stadtbesichtigung und Jet Ski fahren in San Diego, 30.08.2015

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Nach dem doch sehr aufregenden Tag gestern, lassen wir uns heute erst einmal Zeit in der Früh. Heute wollen wir den ganzen Tag in San Diego verbringen. Mit 1,3 Millionen Einwohner eine auch sehr große Stadt und daher werden wir hier sicherlich auch nicht alles schaffen.

In San Diego ist gefühlt immer perfektes Wetter. Heiße 30 Grad und ein laues Lüftchen. Nicht zu warm, nicht zu kalt, einfach perfekt! Wir beginnen daher den Tag am Wasser von San Diego. Davon gibt es hier jede Menge. Unser erstes Ziel des Tages ist die USS-Midway, ein riesiger Flugzeugträger, welcher nach seiner aktiven Zeit in ein Museum umgewandelt wurde. Das Schiff ist mit knapp 300 Metern wirklich unglaublich groß und damit natürlich einen Blick wert. Für 20 Dollar Eintritt kommen wir auf das Schiff und es gibt wieder eine Audiotour (auch in Deutsch) über das Schiff. Diese Tour ist wirklich sehr umfangreich und der Eintrittspreis ist absolut berechtigt. Da der Flugzeugträger so riesig ist, verlaufen sich auch die vielen Touristen auf dem Schiff.

Wir werden durch die verschiedenen Ebenen des Schiffes geführt inkl. Kajüten der Matrosen, Kantine, Krankenstation, Gefängnis, Motorenraum usw. Insgesamt passen 5000 (!) Personen gleichzeitig auf das Schiff. Eine unglaubliche Zahl, wenn man das Schiff sieht und die doch so kleinen Gänge/Räume. Wir passen gerade so durch die Gänge. Noch eine Woche hier in den USA mit unseren momentanen Essgewohnheiten und wir würden uns verdammt schwer tun noch durch die Türen zu passen! 🙂

Zusätzlich sind auch noch jede Menge Hubschrauber/Kampfjets ausgestellt zu denen es immer ganz tolle Erklärungen gibt. Da die Tour so umfangreich ist, können wir uns gar nicht alles anhören. Wir haben unseren Parkplatz nämlich nur für 3 Stunden und müssen somit nach fast 3 Stunden auf der Midway das Schiff verlassen. Aber das reicht ja auch für ein „Museum“! 🙂 Wir können es aber uneingeschränkt weiterempfehlen, da es hier sehr viel zu sehen gibt und die Audiotour sehr interessant ist.

Als nächstes gucken wir uns den historischen Stadtkern von San Diego an, der sogenannte „Gaslamp Quarter“. Hier reiht sich Bar an Restraurant an Bar usw. Sieht alles sehr schick und schön aus. Eine wirklich nette Innsenstadt in welcher wir uns sofort wohl fühlen. Wir suchen uns etwas zu Essen und entscheiden uns zum ersten Mal für etwas Asiatisches in diesem Urlaub und gegen einen Burger. Seit 2,5 Wochen ist es das erste Mal, dass wir gefühlt etwas Gesundes essen. Wir beschließen jedoch sofort, dass es dann heute Abend noch einen Burger geben muss! 🙂

Nach knapp 1,5 Stunden in der Innenstadt wollen wir nun etwas Action! Im Yosemite hatten wir Deutsche getroffen, welche uns in San Diego eine Jet Ski Tour ans Herz legten. Somit folgten wir diesen Plan und buchten einen Jet Ski für eine Stunde. Da es sowohl für Anna als auch mich das erste Mal auf so einem Monstrum ist, sind wir natürlich wahnsinnig aufgeregt. Wir springen in die Badesachen, bekommen Sicherheitsinstruktionen und Schwimmwesten angelegt. Dann kann es wieder sofort losgehen! Wir dürfen aus dem Hafen selbst nur sehr langsam herausfahren und können uns somit erstmal an den Jet Ski gewöhnen. Als wir nach ca. 5 Minuten die sichere Zone verlassen haben und die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben ist, geben wir alles! Wir drehen auf und fahren schneller, schneller und schneller. Anna schreit bei jeder Bewegung, ich höre sie eigentlich die ersten 10 Minuten nur schreien. Dann tauschen Anna und ich und sie ist dran. Sie schreit beim selber Fahren genauso viel wie vorher als Passagier. Wir wechseln hin und her und jeder gibt Gas. In der Spitze fahren wir bis zu 65 km/h und nehmen dabei verschiedene Wellen mit, welche immer wieder zum Abheben des Jet Ski führen. (Begleitet werden diese Sprünge von Annas Schreien)  Es spritzt uns immer wieder das Salzwasser ins Gesicht und wir sind total nass, einfach super! Mit der Zeit trauen wir uns natürlich immer mehr zu und haben super viel Spaß. Mit der Skyline von San Diego und den verschiedenen Schiffen am Ufer (auch an der Midway fahren wir vorbei) haben wir natürlich während der Fahrt auch eine super Aussicht. Das werden wir definitiv wieder machen.

Vollgepumpt mit Adrenalin gönnen wir uns erstmal einen Eis-Milchshake. Wir hatten ja schließlich mittags auch was Gesundes gegessen! 🙂

Zum Abschluss unseres San Diego Tages fahren wir noch in den Balboa Park. Ich hoffe dabei natürlich, dass der Park nach Rocky benannt wurde, aber das ist vermutlich nicht der Fall, da es den Park schon länger gibt als Silvester Stallone. Der Park ist riesig und beherbergt verschiedene Museen und auch den Zoo von San Diego. Dieser ist der größte Zoo in den USA. Wir spazieren durch den sehr schönen Park und betrachten die große Parkanlage, von welcher wir vermutlich nur einen Bruchteil sehen. Hier könnte man sich auf jeden Fall länger aufhalten als wir es gemacht haben.

San Diego ist eine super beeindruckende Stadt, welche einen Besuch auf jeden Fall wert ist. Es gibt hier alles, was der Urlauber gerne hat. San Diego, wir werden wieder kommen! 🙂

USA: Lange Fahrt nach San Diego und American Football! 29.08.2015

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Wir stehen bereits 5:30 Uhr auf, da wir heute ca. 800 Kilometer mit dem Auto zurücklegen müssen. Es geht wieder ganz an die Westküste im Süden nach San Diego. Da wir bei der Routenplanung für uns entschieden hatten, dass wir unbedingt noch San Diego schaffen wollen, ist die lange Fahrt leider unvermeidbar gewesen. Aber die Fahrten hier in den USA haben sich ja als absolut stressfrei bewiesen und daher macht uns das nichts aus.

Wir fahren im Ort Williams (in welchem wir übernachtet haben) noch schnell ein altes Stück der bekannten Route 66 ab und fühlen förmlich um 6 Uhr in der Früh den Mythos! Im Ernst: ist natürlich so für uns eine ganz normale Straße! 🙂

Als Zwischenziel um Mittag zu essen, haben wir uns vorher Palm Springs ausgesucht. Das ist eine Stadt, welche wir vorher auch schon in den Medien „mal“ gehört haben. Hier leben die Schönen und Reichen aus Los Angeles über das Wochenende als Domizil. Wir hätten vielleicht vorher auch besser den Reiseplaner lesen sollen! Hier leben sie nämlich nur von Herbst bis Frühling. Als wir nämlich ankommen, hat es angenehme schattige 45 (!) Grad draußen. Sprich: Man kann sich wieder nicht wirklich draußen aufhalten. 🙂

Somit flüchten wir von Klima- zu Klimaanlage. Erst essen wir wieder Burger (In N Out-Burger). Super gute Burger! Was auch sonst hier in Amerika? Also man kann hier wirklich überall super gut Burger essen. Vielleicht wird es morgen für euch keine Überraschung sein, was wir zum Mittag essen werden! 🙂

Nach den Burgern fahren wir noch ein wenig einkaufen. Haben ja noch nicht genügend T-Shirts gekauft. Zu guter Letzt fahren wir noch durch Palm Springs und gucken uns ein wenig die Stadt an. Sieht wirklich schön aus mit den ganzen Palmen und schönen Sommerhäuschen. Aber im August definitiv nur aus dem Auto zu begutachten. 🙂

Um 15:30 Uhr kommen wir dann letztendlich in San Diego an. Insgesamt haben wir 8:30 Stunden gebraucht, aber es fuhr sich sehr angenehm und wir sind nicht gestresst. Wir fahren direkt das „Qualcomm Stadium“ an, da es bereits um 17 Uhr losgeht. Es ist ein Preseason-Game (also Vorbereitungsspiel) zwischen den San Diego Chargers und den Seattle Seahawks.

Bereits auf dem Parkplatz sehen wir alles, was man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Die Fans bauen Zelte an ihren Autos auf und sitzen wie beim Camping noch mit ihren Freunden und trinken/essen/lachen. Super cool! Der Einlass ist auch sehr entspannt für die sicherheitsfanatischen USA. Im Stadion selbst finden wir uns gut zu Recht und sind schnell an den Plätzen. Das Catering ist leider recht teuer: 12 Dollar für ein normales Bier, 8 Dollar für eine Bratwurst. Das ist happig, aber wir haben eh keinen Hunger auf Grund des super großen Burgers zum Mittag. 🙂

Punkt 17 Uhr geht es mit dem Einlauf der Mannschaften los. Super Stimmung im mit fast 60.000 Zuschauern besetzten Stadion. Das wird hier alles ein wenig mehr gefeiert als in deutschen Stadien. Nun kommt auch noch die Nationalhymne der USA. Dazu wird die Flagge über das gesamte Feld ausgerollt und live gesungen. Das sorgt auch bei uns für einen absoluten Gänsehautmoment. Die Amis feiern sich einfach die ganze Zeit selbst, da könnten wir uns vielleicht eine Scheibe von abschneiden! 🙂

Anna habe ich bereits vor dem Spiel mit den Basisregeln vertraut gemacht. Daher kommen nur noch „Spezialfragen“ während des Spiels und es macht auch Anna richtig Spaß. Wir haben Glück und erleben ein richtig spannendes und intensives Spiel. Es geht hin und her und keine der Mannschaften kann sich absetzen. Das Heimpublikum pfeift den Schiri bei jeder „schlechten“ Entscheidung aus, kein Unterschied also zu Deutschland. Für alle Football-Fans, die das lesen: Das Spiel wird 30 Sekunden vor Ende mit einem 60-Yard Field-Goal entschieden für die Seahawks aus Seattle. Der Ball kommt dabei gerade so (gefühlt Zentimeter) am Tor an. Unglaublich! Die Heimfans sind natürlich geschockt, aber die richtige Saison geht ja erst nächste Woche los! 🙂

Insgesamt ging das Spiel gute 3 Stunden, hier bekommt man also etwas für sein Geld. Wir müssen auch sagen, dass es uns richtig (richtig!) gut gefallen hat und wir jederzeit wieder live zu einem Spiel gehen würden.

In der Nacht kommen wir am Hotel an. Die Fahrt selbst war bei Nacht in einer unbekannten Stadt nicht ganz so einfach. San Diego scheint die erste Stadt zu sein, welche Fahrradwege auf ihren Straßen hat! Und ich dachte „wir Amerikaner“ fahren alles mit Auto!? San Diego, was ist da los!? 🙂

Morgen gucken wir uns dann ganz in Ruhe San Diego an und fahren abends nach Anaheim (ist nur 1,5 Stunden weg) um uns optimal für Montag aufs Disneyland vorzubereiten! JUHU!

USA: Goodbye Las Vegas, Hoover Dam, Helikopter Flug Grand Canyon, 28.08.2015

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Nach 4 wunderschönen Nächten in Las Vegas verlassen wir heute schweren Herzens um 8:30 Uhr die Stadt. Dazu fahren wir mit dem Auto in den Morgenstunden den Las Vegas Strip entlang um noch einmal einen Blick auf alle wichtigen Hotels zu bekommen. Da wir hier gestern bei Nacht entlang gelaufen sind, fällt uns wieder auf, dass die Stadt bei Tag einfach nicht wiederzuerkennen ist. 🙂

Wir fahren am Vegas-Willkommens/Auf Wiedersehen Schild vorbei und fahren Richtung Hoover Dam. Dieser grandiose Staudamm staut den Colorado-River zum Lake Mead an, welcher für die Grundwasserversorgung von Las Vegas benötigt wird. Bereits der Lake Mead beeindruckt mit seiner enormen Größe. Doch in Vegas (bei 40 Grad) wird natürlich auch wahnsinnig viel Wasser benötigt. Alleine schon für die wunderschönen Bellagio-Shows! 🙂 Am Hoover Dam selbst brauchen wir ein wenig bis wir den besten Fotopunkt finden. Wir fotografieren den Staudamm aus schwindelerregender Höhe und gehen schnell wieder zurück. Mit der Höhe haben es sowohl Anna als auch ich ja nicht ganz so. 🙂 Wir wollten jedoch unbedingt ein Foto von diesem Bauwerk, da dieser oft bei bekannten Hollywood-Filmen als Kulisse dient, z.B. Transformers! 🙂

Wir verlassen genau auf der Grenze vom Hoover Dam den Bundesstaat Nevada und sind nun im Bundesstaat Arizona. Zum Mittag gibt es unseren neuen Lieblingsburger „Big Carl“ in der FastFood-Kette Carl’s Jr.

Die restlichen Meilen bis zum Grand Canyon Nationalpark vergehen recht schnell. Gegen 14 Uhr erreichen wir den Park. Auf der Fahrt selbst haben wir uns dazu entschieden, dass wir den Helikopter Flug über den Grand Canyon machen wollen. Bisher haben wir nur Gutes gehört und wir sind ja nicht so oft hier. Es gibt dazu zwei Touren, eine 30 Minuten Tour für ca. 200 Dollar pro Person und eine 45 Minuten Tour für 289 Dollar. Da die 200 Dollar auch schon sehr happig sind, entscheiden wir uns für die kürzere Tour.

Es geht auch nach der Bezahlung sofort los. Zuerst sehen wir uns einen Sicherheitsfilm an, wie man sich im Helikopter verhält. Ist für uns beide das erste Mal in einem Helikopter. (Obwohl ich schon als Pilot diverse Erfahrungen bei Playstation-Spielen sammeln durfte) Wir holen noch schnell die Kamera aus dem Auto und schon sitzen wir im Heli. Das ging alles ziemlich schnell! Der Flug startet und wir fliegen zunächst am Rande des Canyons und können die Schluchten erahnen. Nach ca. 5 Minuten machen wir dann eine Rechtsdrehung zum Canyon hin und fliegen über diesen hinweg. Die Bilder aus der Höhe sind natürlich atemberaubend und sehr schön. Der Colorado-River ist heute in der Farbe braun zu sehen, da es heute Vormittag geregnet hat. Ansonsten hat dieser auch noch die Farben rot, blau und grün zu bieten je nach Wetterlage. Wir fliegen ca. 20 Minuten über die Canyons und können die Naturgewalt sehen, wirklich schön. Leider hat Anna keinen so guten Platz und tauschen dürfen wir nicht, da die Plätze fest zugeteilt sind. (Bevor Vorwürfe kommen, dass ich kein Gentleman wäre!) 🙂

Grundsätzlich hat uns der Helikopter Flug sehr gut gefallen, allerdings hätten wir es uns ein wenig anders vorgestellt. Wir fliegen halt die ganze Zeit über den Canyon. Irgendwie dachten wir, dass man auch mal zwischen den doch sehr großen Schluchten entlang fliegt um ein wenig näher an die Felswände zu kommen. Vermutlich darf man das jedoch nicht. 🙂 Auf jeden Fall können wir nun sagen, dass wir A) Helikopter geflogen sind und B) über den Grand Canyon! Auch nicht schlecht. Der Preis ist allerdings heftig und diesen zahlt man nur gerne, wenn man so wie wir blind vor Liebe sich auf Hochzeitsreise befindet! 🙂

Nach dem Flug fahren wir nun noch in den Park hinein und fahren an die verschiedenen Aussichtsplattformen heran. Egal an welchem man steht, es ist immer ein gigantisches Naturschauspiel. Auch einen Film kann man sich im Visitor-Center anschauen, welcher auch sehr beeindruckende Bilder zeigt. Für Wander-, Natur- und Kletterfreunde (Hallo Ralph!) könnte man sich hier am Grand Canyon alleine 3 Wochen aufhalten, da man sich innerhalb des Canyons nur zu Fuß oder auf dem Wasser bewegen kann. Da ihr ja wisst, dass wir nicht die allergrößten Wanderfreunde sind, reicht uns hier jedoch auch ein halber Tag! 🙂

Wir gucken noch bei der untergehenden Sonne die Farbspiele an den Spitzen der Canyons an und machen uns nun auf den Weg zu unserer Unterkunft.

Morgen haben wir eine lange Fahrt nach San Diego vor uns. Um 17 Uhr ist Kickoff beim American Football, d.h. früh aufstehen! 🙂

USA: Leider schon letzter Tag in Vegas, 27.08.2015

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Wir könnten uns an das süße Leben hier in Vegas gewöhnen. Ausschlafen, dann entspannen im Whirlpool und dann erstmal am Buffet essen gehen und sich den Magen vollhauen. 🙂

Unser Tag heute sieht eigentlich daher genauso aus wie der Tag gestern. Wir entspannen hier in unserem Hotel und genießen den Tag. Heute gehen wir allerdings erst später (gegen 12) zum Essen und lassen danach wieder etwas Geld im Casino liegen. Nach 3 Tagen spielen, haben wir 25 € Minus gemacht, das ist aber in Ordnung. Wir haben ja beim Spielen immer Getränke kostenlos bekommen. Daher eigentlich kein wirkliches Minus. 🙂

Wir gucken noch ein wenig Baseball im Fernsehen und befassen uns mit dem Regelwerk. Wir sind ja in wenigen Tagen in Los Angeles live beim Baseball. Da wollen wir das Spiel natürlich komplett verstehen. (Das wird aber vermutlich nichts) Gegen 16 Uhr verlassen wir dann das erste Mal das Hotel und machen uns auf den Weg zur Monorail.

Als erstes möchten wir heute zum bekannten Willkommens-Schild von Las Vegas fahren. Ist natürlich super, dass wir das nicht am ersten Tag machen, sondern am Letzten. 🙂 Doch das Schild befindet sich ganz im Süden des Strips und wir mit unserem Hotel ganz im Norden. Wir fahren also zum südlichsten Punkt und gehen über die bekannten Hotels MGM, New York, Excalibur, Luxor und Mandaley Bay zum möglichsten südlichen Punkt. Leider müssen wir nun nach draußen an die heiße Luft bei 40 Grad. Es ist noch ca. 1 km zu laufen und bei der Hitze kein wirklicher Spaß. Wir würden beim nächsten Mal definitiv nicht mehr laufen, sondern mit Auto fahren. Wir erreichen dann irgendwann doch das Schild und sind fix und fertig. Wir stellen uns brav an und können nach ca. 10 Minuten Fotos vor dem Schild machen. Schnell wieder die Flucht antreten und zurück ins Hotel! 🙂

Die Klimaanlage rettet uns vor der Qual und wir machen uns wieder zurück innerhalb der oben genannten Hotels. Wir machen heute auch fleißig Fotos, da wir dieses Mal nicht unsere SD-Karte für die Kamera vergessen haben. Dafür haben wir heute die SD-Karte von der GoPro vergessen. 🙂

Wir gehen nun wieder den Strip in Richtung Norden und erfreuen uns wieder der ganzen Lichter. Beim Bellagio bleiben wir stehen und gucken wieder 3 Shows mit dem Wasser an. Wirklich schön, hier könnte man Stunden stehen und es würde einem nicht langweilig werden. Wir wollen aber noch die Volcano-Show am Mirage-Hotel sehen. Dort gibt es auch kostenlos vor dem Hotel eine Feuershow. Leider kommen wir 10 Minuten zu spät an und verpassen die Show, da sie nur um 8 und 9 Uhr beginnt. Wir dachten jedoch, dass sie jede Stunde bis 24 Uhr läuft. Da verlässt man sich mal auf das Internet! 🙂 Halb so schlimm, heutzutage kann man sich ja alles im Internet angucken! 🙂

Wir gehen noch das Hotel Venetia ab, welches Venedig nachbaut. Auch sehr beeindruckend und es fahren sogar die bekannten Gondeln auf Wasserkanälen im Hotel, unglaublich! Das ist Vegas!

Nun fahren wir zu unserem Hotel zurück und fahren noch einmal auf den Stratosphere Tower rauf um die Stadt bei Nacht zu bewundern. Nach dem Schreiben des Blogeintrages werden wir dann zum Abschluss in die Jacuzzi springen und uns entspannen. Wir werden Vegas definitiv vermissen und die letzten Tage waren einfach super hier. Man muss auch auf einer Rundreise mal entspannen können und genau das haben wir hier gemacht. Jetzt haben wir Kraft getankt für die nächsten Tage.

USA: Glücksspiel, Zaubershow, Vegas-Strip, 26.08.2015

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Heute starten wir den Tag zunächst mit einem leckeren Frühstück/Brunch in unserem Hotel. Wir schlagen uns mit allen Leckereien den Magen voll. Dazu wird ordentlich aufgetischt und es gibt alles, was man sich vorstellen kann… Wir können leider nicht alles probieren, da wir nach ca. 1 Stunde Essen einfach nicht mehr können. Wir beschließen, dass wir das morgen sofort wieder machen. Dann können wir noch den Rest austesten! 🙂

Danach chillen wir wieder in unserem Jacuzzi und genießen einfach die Ruhe, welche man hier tagsüber in Vegas hat, wenn es draußen noch hell ist. Gegen 13 Uhr probieren wir wieder unser Glück im Casino. Wir lösen unsere zweiten 50 Dollar ein und spielen wieder Black Jack. Wir haben zunächst absolut Pech und verlieren Spiel nach Spiel. Es reicht nicht mal um Getränke zu bestellen… Bei nur noch 25 Dollar hören wir an dem Tisch erstmal auf. Anna guckt bei Roulette zu und ich setze mich allein an den nächsten Tisch… Was soll ich sagen? Ich hatte dann einfach eine Glückssträhne, während Anna nicht am Tisch war. 🙂 Ich spiele ca. 1,5 Stunden und steige mit 125 Dollar aus. Also den Verlust von gestern wieder rein geholt und noch 25 Dollar plus. Dazu umsonst die ganze Zeit Bier getrunken… könnte das Leben schöner sein? 🙂 Das Beste daran ist, dass morgen wieder gezockt werden kann! 🙂 Aber wir werden nicht übertreiben, versprochen!

Nach dem Erfolg fahren wir mit der Monorail wieder an den südlichen Vegas-Strip. Wir haben zur Hochzeit von Freunden Eintrittskarten (DANKE!) für eine Zaubershow bei Jan Rouven (aus Deutschland!) geschenkt bekommen. Wir wollen natürlich pünktlich sein und haben vorher noch Zeit uns die Hotels MGM-Grand, Luxor und New York anzugucken. Alle Hotels hier sind wirklich beeindruckend und jedes hat seinen eigenen Charme. Es lohnt sich wirklich diese von außen und innen anzugucken. Außen fällt meistens nur etwas schwer bei 40 Grad. 🙂

Im Tropicana-Hotel findet dann um 18 Uhr unsere Zaubershow statt. Die Show ist dabei keine klassische Zaubershow, sondern eher eine Mischung aus Zaubern und Tanzeinlagen. Es ist einfach atemberaubend, was für Tricks/Zauber gezeigt werden und man fragt sich wieder unausweichlich nach jeder Aktion: Wie zum Teufel hat er das jetzt gemacht? Eine wirklich super Show, welche wir jedem empfehlen können, wenn man in Vegas ist. Leider ist die Show zu schnell zu Ende (nach ca. 75 Minuten), aber das leider natürlich nur, weil die Show so super gut war und sie noch ewig hätte weiter gehen können.

Nach der Show laufen wir den Strip nun weiter herunter. Wir wollen nämlich heute noch die bekannte Wassershow am Bellagio-Hotel anschauen, wo zu klassischer und moderner Musik schöne Wasserspiele dargeboten werden. (Und das alles umsonst!)

Vorher genießen wir jedoch noch das Nachtleben auf den Straßen in Vegas. Die Stadt ist eine komplett andere in der Nacht und es ist einfach schön hier entlang zu spazieren. Es sind zwar viele Leute auf den Straßen, aber das stört nicht wirklich. Wir gehen in verschiedene Shops (z.B. auch die M&Ms World mit 4 Stöcken) und lassen die Stadt auf uns wirken. Für uns steht dabei fest: wir sind große Fans von Vegas und absolut froh, dass wir hier für 4 Nächte sind! 🙂

Die Wasserspiele am Bellagio finden alle 15 Minuten statt und dauern immer ca. 3 bis 4 Minuten. Hier sammeln sich natürlich die Touristen, aber man bekommt relativ einfach einen guten Platz. Wir gucken uns insgesamt 3 Shows an und sind wie geflasht. Wir hätten nicht gedacht, dass das so schön ist und hatten es uns irgendwie anders vorgestellt. „Einfach nur verschiedene Wasserstrahlen“, aber das Wasser spielt im Einklang mit der Musik und erzeugt wunderschöne Bilder. Gerade zum Song „Time to say goodbye“ zieht die Show einen einfach in den Bann. O-Ton Anna: „Ich habe noch nie sowas Schönes in meinem Leben gesehen“ Ich habe das natürlich stark angezweifelt, da ja erst kürzlich unsere Hochzeit war! 🙂

Mit den schönen Eindrücken wollen wir nun noch einen Burger essen gehen. Dafür wollen wir in die Nähe unseres Hotels kommen, da wir danach nur noch ins Bett fallen wollen. (Natürlich vorher noch bloggen!!!) Leider ist der Weg zu den Öffentlichen hier nie ordentlich ausgeschildert und wir verlaufen uns grandios. Nach einer gefühlten Ewigkeit (es waren vermutlich so 30 Minuten) finden wir dann endlich die Monorail und fahren mit ihr zu unserem Hotel. Danach suchen wir noch die bekannten Fastfood-Ketten auf und essen einen Burger und Milkshake. Somit geht wieder ein perfekter Tag in den Staaten zu Ende.

USA: Vegas Baby! 25.08.2015

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Wir schlafen heute aus und entschließen uns erstmal das Riesenhotel anzugucken. Dabei gibt es jede Menge Shops und Läden, wie eine kleine Stadt. Ähnlich zu Ägypten müsste man hier überhaupt nicht das Hotel verlassen. Ist einfach alles da, was man braucht.

Wir fahren auch gleich mal auf den Tower nach oben. Ist ja schließlich als Gast hier im Preis inbegriffen und wir können so oft wir wollen nach oben! Super! Also ab nach oben und die Aussicht genießen. Wir sehen die zahlreichen Hotels am Strip, aber ansonsten ist eigentlich nicht so viel zu sehen. Vegas findet wohl eher nachts statt, hätten wir uns ja denken können! 🙂 Wir sehen jedoch schon die zahlreichen Fahrgeschäfte auf dem Tower. (Insgesamt 3) Und damit sollen wir fahren? Das überlegen wir uns doch lieber nochmal…

Also fahren wir wieder nach unten und wollen einmal den Strip entlang. Dazu holen wir uns bei der Monorail (Mit so einer sind wir schon in Seattle gefahren) ein 3-Tages Ticket. Damit fahren wir zum MGM-Grand Hotel und gucken uns das von Innen an. Von Innen sehen die anscheinend alle gleich aus, also nichts Besonderes. Wir fahren zu Carls Jr. (da waren wir auch gestern) und essen wieder super große und leckere Burger. (Was auch sonst?)

Nachmittags chillen wir in unserer Suite. Erst eine Folge „American Ninja Warriors“ und dabei im Jacuzzi liegen. Danach kurz eine Stunde Mittagsschlaf. 🙂 Wir müssen ja hier nachts fit sein!

Gegen 17 Uhr beschließen wir, dass wir die erste Erfahrung im Casino sammeln wollen. Wir haben uns als Limit insgesamt 100 Dollar genommen, mehr ist es uns einfach nicht wert. Also beobachten wir erstmal die zahlreichen Möglichkeiten um sein Geld zu verlieren. 🙂 Wir entscheiden uns letztendlich für das einzige Spiel, was wir so richtig verstehen: Black Jack. Wir tauschen 50 Dollar und spielen immer mit 5 Dollar Einsatz. Es läuft mal gut, mal schlecht! Aber es macht richtig Spaß! Wir können verstehen, dass manche Leute hiermit Probleme kriegen… Zumal auch (wenn man aktiv spielt) umsonst Getränke gebracht werden. Anna trinkt Cuba Libre, ich Gin Tonic. Am Tisch selbst spielen noch ein Koreaner und eine Chinesin, super nette Leute und wir haben alle viel gelacht. Nach ca. 1,5 Stunden sind wir bei fast 100 Dollar, es läuft wirklich super. Und wir kriegen immer noch Getränke. Nun beginnt jedoch unser Pech. Wir erhöhen nicht und bleiben bei 5 Dollar Einsatz. Leider verlieren wir ein Spiel nach dem Nächsten. Wir wechseln den Tisch, trotzdem weiterhin Pech. Wir sind bei unter 50 Dollar, naja egal. Wir spielen weiter und nach ca. 2 Stunden haben wir nichts mehr. Naja, das ist eben auch Vegas. Aber war ja so eingeplant. Außerdem haben wir 2 Stunden Getränke bekommen! 🙂

„Leicht“ angetrunken (evtl. auch etwas mehr) sind nun alle Hemmungen weg. Wir entschließen uns bei Nacht nun wieder auf den Tower zu fahren. Vorher kaufen wir uns noch die Eintrittskarten für die Fahrgeschäfte auf dem Turm. Für 28 Dollar können wir nun alles unbegrenzt fahren… Naja, einmal jedes Karussell sollte ja hoffentlich reichen! 🙂

Also wieder nach oben und die Aussicht bei Nacht ist hier in Vegas wirklich der Hammer. Es leuchtet in der kompletten Stadt und das sieht natürlich schön aus. Wir warten nicht lange und fangen mit dem „Big-Shot“ (Link anklicken für Beispiel-Video) an. Anna fragt die Angestellten mehrmals, ob das wirklich sicher ist. Mit einem Lächeln sagen sie jedes Mal freundlich Ja. Es geht los und es ist wirklich der Wahnsinn! Aber es macht super viel Spaß… Anna schreit bei jeder Bewegung der Anlage. (Auch, wenn überhaupt nichts passiert) 🙂

Das erste Karussell haben wir also schon mal. Als zweites möchten wir „Insanity“ (Link anklicken) fahren. Für uns beide vorher als schlimmstes Karussell ausgemacht, ist es auch wirklich die Hölle. Wir fahren die ganze Zeit im Kreis und unter dir ist nichts, wirklich schrecklich! Das machen wir definitiv nicht nochmal. Aber geschafft…

Nun das dritte Fahrgeschäft, welches auch das Bekannteste ist: X-Scream. (Wieder anklicken) Dabei stehen wir auch noch in der ersten Reihe und diskutieren heiß hin und her, ob wir uns nun in die erste Reihe setzen sollen oder nicht… NA KLAR! Wir wollen ja nicht länger leben!! Also ab in die erste Reihe und es macht auch wieder super viel Spaß… wir fahren nach vorne und denken, dass wir dem Abgrund entgegen fahren, aber dann kommt doch ein Glück der Stopp. Ich brauche nicht erwähnen, dass Anna dabei vermutlich bis Rathenow zu hören war.

Da uns der Big Shot so viel Spaß gemacht hat, fahren wir diesen noch 2 weitere Male. Den X-Scream fahren wir auch noch einmal. Dabei sitzen wir aber in der dritten Reihe, das ist nicht ganz so schlimm wie ganz vorne.

Insgesamt können wir die Fahrgeschäfte uneingeschränkt empfehlen, sollte man auf jeden Fall gemacht haben. Aber lieber bei Nacht und am besten angetrunken, dann ist es nicht so schlimm! 🙂

Nach dem ganzen Stress, lassen wir den Abend im Jacuzzi ausklingen und gehen als Superhelden ins Bett!

PS: Die Fotos sind dieses Mal nur mit dem Handy, daher keine gute Qualität. Wir werden aber noch zahlreiche im Tower bei Nacht mit der guten Kamera machen. 🙂

USA: Vegas, wir kommen! 24.08.2015

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Heute geht es nach Vegas, die nächste große Stadt auf unserer Rundreise. Vorher haben wir jedoch noch ein paar Meilen zu nehmen. Dabei haben wir uns ein paar Dinge aus dem Reiseplaner rausgesucht, welche wir an der Strecke besuchen wollen. Beim Frühstück treffen wir deutsche Urlauber, welche vor 2 Tagen eine Panne im Death Valley hatten. Das ist natürlich von jedem Urlauber hier der Horror, hoffentlich passiert uns das nicht! Also dann mal los…

Bei herrlichem Wetter führt uns der Weg nach Süden zum Ort Lone Pine. Dort besuchen wir die Alabama Hills. Das sind große Granitbrocken, welche schon für zahlreiche Western-Filme als Kulisse benutzt wurden. Auf der „Movie Road“ fahren wir an den Brocken entlang, super schöne Landschaft und die Steine wirken dabei unglaublich. Was die Natur doch alles so zu Stande bringt. Wir machen wieder viele Fotos und klettern dazu sogar auf die Steine. Diese sind sehr griffig und das Klettern ist nicht schwer. Nun suchen wir noch den „Whitney Portal Arch“. Ein Brocken, welcher sichtlich wie ein großes Tor geformt ist. Dazu gehen wir einen kurzen Wanderweg, welcher uns an diesem Stein vorbeiführt. Eine schöne Wanderung, welche wir jedem empfehlen können. Wir sind jedoch auch froh, dass es noch früh am Vormittag ist, da die jetzt schon 30 Grad sehr warm sind. Aber es wird ja heute noch wärmer… 🙂

Somit fahren wir als Nächstes vollgetankt ins Death Valley. Im „Tal des Todes“ gibt es nur wenige Tankstellen und dort wird kräftig zugelangt! (Normal ca. 3.70 Dollar für 1 Gallone, im Death Valley über 5 Dollar) Die Temperaturen steigen nun erheblich an. Bis zu 50 Grad sind hier heute… Da schwitzen wir bereits im Auto, wenn wir nur nach draußen gucken! Auf dem „Zabriskie Point“ haben wir einen schönen Blick auf die Landschaft des Death Valley. Sandberge, welche sehr farbenfroh Gold, Braun, Rot und sogar teilweise Grün schimmern. Sieht wirklich schön aus, aber wir halten es nicht länger als 5 Minuten für ein paar Fotos aus. Schnell ins Auto, Klimaanlage! 🙂

Nun wollen wir zum „Badwater“. Eine Stelle, welche 85,5 Meter unter Meereshöhe die niedrigste Stelle in Nordamerika ist. Was dabei jedoch unglaublich aussieht, ist eine Fläche am Boden, welche wie eine Eisfläche aussieht. Und das bei 50 Grad!? In Wahrheit besteht die Fläche aus Salzen, welche aus dem Boden gedrückt werden und somit eine große Fläche entstehen lassen. Mein erster Schritt auf die Fläche ist trotzdem voller Vorsicht, könnte ja doch Eis sein bei 50 Grad! 🙂 Unglaublich.

Als letztes Highlight im Death Valley fahren wir den „Artist Drive“ ab. Eine Einbahnstraße, welche nah an den Bergen langführt und immer durch Schluchten führt. Hoch und runter geht es hier ohne das man dabei auf Gegenverkehr achten muss, ziemlich cool!

Generell müssen wir feststellen, dass wir uns das Death Valley ganz anders vorgestellt haben. Eigentlich eher als Wüste ohne viele spektakuläre Bilder. Uns gefällt es hier aber richtig gut, da es bergig ist und die Fahrt einfach Spaß macht! Natürlich kann man hier durch die enorme Hitze nicht viel machen, aber das ist für Anna und mich auch kein Problem. Haben wir wenigstens eine gute Ausrede und kein schlechtes Gewissen, dass wir die zahlreichen Wanderwege nicht benutzen! 🙂

Nun geht es aber endlich nach Vegas. Wir verlassen das Death Valley und sind nun in Nevada. Die Temperatur geht sofort von 50 auf 40 Grad runter! Natürlich viel besser… Angekommen in Las Vegas, gehen wir erstmal wieder shoppen. Waren ja schließlich schon 3 Tage nicht mehr einkaufen! Nach ca. 1,5 Stunden gehen wir in die nächste Burger-Kette: Carls Jr.! Gefällt uns richtig gut, hier gehen wir sicherlich nochmal hin.

Nun aber endlich in unser Hotel. Unser Hotel ist das bekannte Stratosphere Hotel ganz im Norden vom Las Vegas Strip. Das Hotel ist das, in welchem man oben auf dem Tower in 300 Meter Höhe Karussell fahren kann! 🙂 Das machen wir natürlich noch, aber nicht mehr heute. Wir sehen zumindest das Karussell von unten und uns steht der Schweiß auf der Stirn. Und das nicht wegen den 40 Grad draußen!

Wir kommen im Hotel an und parken erstmal im Riesen-Parkhaus. Nun geht es zum Check in. Dazu müssen wir erstmal durch das komplette Casino durch. Alles bunt und so viele Zocker, sehr beeindruckend natürlich zum ersten Mal. Wir machen den Check in. Eine total nette Dame (Maria) fragt uns, ob wir ein Zimmerupgrade machen möchten mit Jacuzzi mitten im Zimmer. Das hört sich natürlich super an und wir lassen uns nicht zweimal bitten, ist ja schließlich Honeymoon! Leider ist das Zimmer mit Blick auf den Strip nur zwei Nächte frei (wir sind 4 hier) und daher bietet sie uns ein noch größeres Zimmer an, wo der Whirlpool allerdings nicht mitten im Zimmer ist, sondern im Riesenbad. Wir nehmen erstmal an und gucken uns das Zimmer an. Nach kurzer Beratung sagen wir jedoch, dass der Whirlpool mitten im Zimmer viel cooler wäre, da man dann währenddessen auch Fernsehen gucken kann. Also nochmal runter zu Maria und wir fragen, ob sie noch ein Zimmer mit Jacuzzi in der Mitte haben. Wir brauchen das Zimmer auch nicht so weit oben und nicht unbedingt mit Blick auf den Strip. Wir haben Glück und es ist noch ein Zimmer frei. Also gleich genommen… und was sollen wir sagen? Es ist der Hammer! Wasser rein und gleich mal in die Wanne. Dabei gucken wir unsere neue Lieblingssendung hier in den USA: American Ninja Warriors. Dabei müssen super starke Menschen super anstrengende Kurse bewältigen, welche aus Klettern, Balancieren und Kraftübungen bestehen. Einfach super amerikanisch und daher voll unser Ding.

Während ich das hier schreibe, ist Anna übrigens noch im Jacuzzi und genießt das Leben. Vegas, wir lieben dich schon jetzt!

USA: Yosemite und auf dem Weg zum Death Valley, 23.08.2015

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Ihr konntet sicherlich alle kaum schlafen, da ihr euch Sorgen gemacht habt. Aber keine Angst, wir haben die Nacht ohne nennenswerte Probleme überstanden und haben maximal von Bären geträumt. 🙂 Auch unser Auto war noch komplett in Ordnung. Wir mussten zwar wieder unser komplettes Proviant ins Auto tragen, aber alles halb so schlimm. Danach fahren wir noch kurz im Yosemite Village umher, wirklich total klein und es erklärt den Preis für die Nacht im Zelt. Hier gibt es einfach nicht viele Unterkünfte. 🙂

Unser Weg führte nun zunächst zum Yosemite Wasserfall. Im Frühjahr wohl wunderschön, ist es hier im Hochsommer total trocken und man sieht nur ganz wenig Wasser vom Berg kommen. Wirklich schade, aber die großen Steine und Felswände sehen nach wie vor beeindruckend aus. Für Kletter- und Wanderfreunde sicherlich trotzdem total schön. Da wir uns aber an den amerikanischen Traum anpassen, fahren wir weiter mit dem Auto! 🙂

Die Strecke führt uns nun über den Tiago Pass wieder Richtung Osten aus dem Yosemite heraus. Dabei führt der Pass auf über 3000 Meter Höhe. Damit ist die Straße höher als die Zugspitze, doch wir merken überhaupt nichts von der Höhe. Angenehme 20 Grad und wir können sogar einen kurzen Stopp an einem Bergsee am Pass einlegen. Hier lässt es sich aushalten. Wir gucken den Anglern kurz zu und fahren dann weiter. Über den Pass ändert sich so langsam das Gesamtbild der Natur. Anfangs sehr viele Bäume wird es nun immer steiniger und die Bäume werden weniger. Dafür wird es stetig wärmer. Wir nähern uns ja schließlich dem Death Valley!

Nachdem wir aus dem Yosemite herausfahren, fahren wir als nächstes eine echte Geisterstadt an: Bodie. Diese Stadt war zu den großen Goldgräberzeiten mit rund 10000 Einwohnern eine richtig große Stadt. Leider hielt der „Boom“ nicht an und es wurden immer weniger bis sogar die Stadt komplett verlassen wurde gegen 1930. Seitdem ist die Stadt jedoch als Geisterstadt für den Tourismus noch im Betrieb. Es stehen noch ca. 5 Prozent aller Häuser. Wir gehen also durch die verlassene Stadt und können kaum glauben, dass hier wirklich Menschen lebten. Irgendwie gruselig und doch cool. So sah es sicherlich auch im Wilden Westen aus. Zumindest fühle ich mich sofort wieder ins Spiel „Red Dead Redemption“ zurück versetzt. Die lesenden Zocker werden nun wissen, wie es hier aussieht. 🙂 Wir sind ca. eine Stunde in der Stadt und verlassen diese nun wieder. Der Weg führt dabei über wirklich schlechte Straßen, naja: hier lebt ja auch keiner mehr! 🙂

Unser nächstes Ziel ist der Mono Lake. Dies ist ein sehr salzlastiger See, welcher unter anderem für die Wasserversorgung von Los Angeles benutzt wird. Durch den enorm hohen Salzgehalt sind Skulpturen über die Jahre entstanden. Da der Wasserspiegel zu stark absank über die letzten Jahrzehnte sind die Skulpturen nun sichtbar. Dort fahren wir natürlich hin und beeindrucken wieder die Wunder der Natur, wirklich schön. Wir machen wieder Bilder und gehen einen kleinen Wanderweg entlang.

Abschließend geht es heute nach Bishop. Ein kleiner Ort, welcher nur aus Supermärkten / Fast-Food Lokalen und Hotels besteht. Also nichts Besonderes. Wir checken ein und machen uns danach wieder auf die Suche nach einem Lokal für das Abendessen. Da wir die letzten 2 Tage keine Burger mehr hatten, ist klar: BURGER! Unsere Wahl fällt auf „Jack in the Box“. Das sieht auch nach Franchise aus ähnlich zu Mc Donalds. Wir essen leckere Burger mit Pommes. Das Highlight stellt der Nachtisch da. Anna bekommt ein leckeres Stück Schokokuchen und ich bekomme einen Eis-Milchshake. Dieser Milchshake zeigt auch wieder, warum wir die USA so lieben. Der hat zwar super viele Kalorien, ist aber auch unglaublich lecker… Den Bauch, welchen wir uns hier schon „antrainiert“ haben, werden wir wohl in München erst wieder „abtrainieren“ können. Ein Glück ist ja im September nichts Großartiges in München los, da können wir sicherlich viel Sport machen! Oans, zwoa, gsuffa!

Morgen geht es durch das Death Valley (bei ca. 45 Grad) direkt nach Las Vegas. Hoffentlich haben wir abends Glück im Casino! 🙂

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